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Streifzug durch die Geschichte Tauberfelds

von Ortschronist August Heimbüchler

Frühzeit

Tauberfeld liegt an einem Südausläufer des Fränkischen Jura in einer Bodenmulde oberhalb des Schuttertales. Die günstige Lage und der fruchtbare Boden auf den südlich gelegenen Hängen, hatte schon in der Frühzeit die Menschen zur Ansiedlung angezogen. Es gab bisher nur wenige archäologische Funde. Im Jahre 1936 fand Benefiziat Mohrhard östlich von Tauberfeld in einem aufgelassenen Steinbruch Steinwerkzeuge und Waffen, die wahrscheinlich aus der Jungsteinzeit stammen. Auch die in der unmittelbaren Nähe gelegenen Grabhügel aus der Älteren Eisenzeit oder Hallstattzeit (800 - 500 v. Chr.) deuten auf eine frühe Besiedlung hin.

Mit dem Baugebiet an den Zeiläckern hat sich seit 2003 ein völlig neues Kapitel der Tauberfelder Geschichte eröffnet. Die Rede ist von Spuren einer kleineren Keltensiedlung aus der Spätlatenezeit. Es könnte sich nach Aussage des Archäologen Dr. Jochen Haberstroh vom Amt für Bodendenkmäler Ingolstadt um eine Art "Keltischer Viereckschanze" handeln, die aus der Zeit um 200 bis 50 Jahre vor Christus stammte. Um die Befestigungsanlage liefen tiefe Gräben bis zu einer Breite von 6 Metern und einer Tiefe von 2 Metern, um Annäherungen von kriegerischen Menschen und wilden Tieren zu verhindern. Die freigelegten Speisegruben in Verbindung mit einer Schanze könnten unter Umständen noch weitere wichtige Hinweise gefunden werden, welche zur Ortsgeschichte neue Aufschlüsse gäben. Das lebenswichtige Wasser hatten die Kelten in Zisternen oder auch aus Brunnen geschöpft, denn sie fertigten einst ausgezeichnete Werkzeuge dafür, um Ausschachtungen zu bauen. Mit der Völkerwanderung und dem Aufstreben des Römischen Reiches erhöhte sich der Druck auf die Germanen im Norden, so dass die Kelten auch aus unserer Gegend abwandern mussten und vermutlich in anderen Volksgruppen untertauchten.

Die Rekonstruktion eines Siedlungsmodelles der Kelten aus der Spätlatenezeit, die typisch zum Siedlungsgebiet einer Schanze in Tauberfeld passen könnte. Sie wurden vom 3. bis 1. Jahrhundert v. Chr. genutzt.

Urkundliche Erwähnung

Erstmals urkundlich erwähnt wurde Tauberfeld 1129 im Zusammenhang mit einem Meierhof, der von 1142 bis 1277 im Besitz eines Dorfadligen war. Papst Alexander III. bestätigte im Jahre 1179 den Ort als Besitztum des Eichstätter Domkapitels. Ein Dokument aus dem Jahr 1239 weist Güterbesitz des Klosters Rebdorf in Tauberfeld nach. In der Auseinandersetzung um Hirschberg wird der Ort 1305 dem Eichstätter Bischof zugesprochen.

Kirchengeschichte

Die St. Martin Kirche, die Bischof Otto im Jahre 1182 die Weihe gab, war dies der erste Steinbau. Ursprünglich bestand die erste Dorfkirche aus Holz, denn bei den großen Umbauten stieß man auf Holzpfeiler. Das Gotteshaus war stets der Mittelpunkt der kleinen Dorfgemeinde und hat bis heute nichts an seiner Anziehungskraft eingebüßt. Über die Jahrhunderte hinweg opferten die Gläubigen und gaben ihren Zehent dafür, um den Glanz der Bethauses zu erhalten. So musste beispielsweise im Jahre 1629 die Kirche erweitert werden, weil sie durch das Anwachsen der Einwohner zu klein geworden war. Neben der Erhöhung des Turmes musste gleichzeitig auch das Kirchenschiff neu gebaut werden. Mitte des 17. Jahrhunderts entstanden zwei Seitenaltäre. Weihbischof Rösch nahm am 23. September 1692 die Wiederweihe der umgebauten Kirche vor. Um 1767 entstanden ein Deckengemälde "Hl. Martin in der Gloriole" mit umgebenden Bildern sowie der Hochaltar mit Altarblatt "Hl. Martin zu Pferd". Gleichzeitig wurden die Holzfiguren des Hl. Leonhard und des Hl. Wendelin geschnitzt. Am 10. April 1885 wurden die alten Glocken abgenommen. Die neuen Glocken, die am 24. Juli 1885 durch Bischof Franz Leopold in Eichstätt geweiht wurden, wogen im einzelnen: St. Martin über 11 Zentner, St. Rosina 6 Zentner und St. Pancratius 3 Zentner und 34 Pfund. Die heutigen Glocken stammen aus dem Jahre 1953.

Grosse Anstrengungen der Kirchengemeinde waren zu Beginn des 20. Jahrhunderts unumgänglich. Aber erst als sich im Mai 1934 der Sedlmeierhof anbot, der westlich an die Kirche angrenzte, war der Weg zum gewaltigen Kirchenumbau geebnet. Die Kirche wurde in westlicher Richtung gedreht, nur der Turm blieb unverändert. Im Frühling 1947 rollten aus Eichstätt die ersten Bruchsteine an. Die Ziegelsteine vom Vorwerk Hartmann aus Ingolstadt wurden mühevoll mit Pferdegespannen herbeigeschafft. Viele Tauberfelder halfen eifrig mit oder trugen ihr Scherflein zum Gelingen des Bauwerkes bei, in einem äußerst trockenen Jahr.

Kirchenumbau im Frühjahr 1947 in Tauberfeld

Medaillon: Befreiung des Petrus aus dem Gefängnis. Gemalt von Stefano Casaggi

Der Hl. St. Martin kam aus der Fränkischen Glaubensverehrung, die sehr volksnah war, so dass viele Gemeinden ihn als Kirchenpatron verehrten.

Wie in vielen Gemeinden des Bistums Eichstätt entstanden am Anfang des Domkapitels die überwiegende Zahl der Kirchen aus Holz.

Mitte der achtziger Jahren war die Feuchtigkeit im Fundament zu bekämpfen und heute steht der Turm zur Sanierung an, deren Zeiger der Uhr scheinbar auf die zeitlosen Probleme der Kirche hinweisen mögen. Die Innenrenovierung stand schon immer an, damit der Ort der Stille ihren Glanz bewahrt. Die letzten bedeutenden Deckenarbeiten stammten von dem Kirchenmaler Stefano Casaggi , der wohl die farbenprächtigsten Medaillons aus der Apostelgeschichte künstlerisch abbildete. Nicht zu vergessen ist die neue Orgel, die mit einem großen Opfergang und viel Mühen unter Pfarrer Johannes Trollmann Ende 2001 eingebaut wurde.

Entwicklung des Ortes nach dem Mittelalter

Karte von Tauberfeld im Jahre 1813

Das bäuerliche Leben prägte viele Jahrhunderte hindurch das Dorfleben, das mit Entbehrungen und schwerer Arbeit für die Dienstboten verbunden war. Daneben wird ein Gemeindeschmied, ein Weber, ein Schuhmacher, ein Bader und ein Förster urkundlich erwähnt, die im Ort ansässig waren. Am 1. April 1687 bestand Tauberfelt aus 35 Häusern mit 230 Seelen. Es unterstand der Gerichtsbarkeit des Domkapitels zu Eichstätt. Im Jahre 1712 wird die erste Schule nachgewiesen.

Im Jahre 1813 zählte das Dorf bereits 48 Häuser. In der Zeit nach 1900 wird auch von einer kleineren Ziegelei und einer Steinquetsche berichtet. Letztere befand sich am alten Steinbruch in Richtung Eitensheim. Für die Tauberfelder war auch der Bau der ersten Wasserleitung 1909 im Landkreis Eichstätt von lebensnotwendiger Bedeutung.

Mit der Gebietsreform am 1. Juli 1972 verlor Tauberfeld zwar seine Eigenständigkeit, jedoch hat seine reizvolle Lage zu einer ständig wachsender Bevölkerungszahl geführt. Wurden im Jahre 1961 gerade mal 444 Einwohner gezählt, so sind es im Jahr 2004 knapp über 900. Dieser Trend könnte sich weiter fortsetzen, wenn das Baugebiet der Zeiläcker voll erschlossen sein wird.

Der Zehent als Opfergabe

Der Zehent musste im Jahr 1750 von den 9 Bauernhöfen um das Fest des Hl. Martin entrichtet werden. Die Bauern Pancratius Hirsch, Petrus Ponschab, Michael Weidenhiller, Simon Paur, Sebastian Sedlmayr, Paulus Schlampp und Hanns Schwaiger musste je 2 Metzen Korn reichen. Das gemalte Getreide ließ der Pfarrer auf St. Martini abholen, aber tags zuvor musste er es den Bauern wissen lassen, dass er kommen will. Hanns Guppenberger hatte ein Äckerle von 9 Pifang (Ackermaß) neben Michael Marperger am Kräuterweg und gab davon dem Pfarrer von Puxheim 12 Kreuzer Weisgeldt. Für jede bedürftige Familie im Pfarrdorf wurde von 1740 bis 1808 einmal im Jahr eine Brotspende von 48 Kreuzern gegeben.

Pankratius - Wallfahrt

Westlich der Kreisstraße zwischen Tauberfeld und B13 steht an abgeschiedener Stelle mitten im Wald eine Steinsäule, die noch heute an die einstige Pankratiuskapelle erinnert. Diese Säule wurde von Johann und Juliana Würzburger im Jahre 1956 errichtet .

Figur des hl. Pankratius

Etwas abseits von dieser Steinsäule ist noch heute eine abgeschiedene Bodenwölbung zu erkennen, das mit einem Graben und Wall eingegrenzt ist. In der Mitte des Waldstückes ist eine Vertiefung mit zerbrochenen Mauerwerkstücken zu erkennen. Die Mauer- und Bruchstücke lassen auf ein Gebäude innerhalb dieser Umwehrung schließen. Nachforschungen geben Anlaß dazu, dass es sich um eine sehr schöne Kapelle handelte. Zeitweise wurde sie von einem Einsiedler eines Bettelordens bis um 1800 betreut, ehe die Kapelle durch die Säkularisation aufgegeben wurde. Ihre Blüte als Wallfahrtsort scheint der Überlieferung nach noch vor dem 30 jährigen Krieg gewesen zu sein. Um 1480 entstand die Statue des Hl. Pankratius, die vermutlich in dieser Waldkapelle seinen Platz fand. Das Fest des Heiligen Pankratius wurde am 12. Mai gefeiert, wo dieser ein Feiertag war. Unter Pfarrer Dr. Johann Nieberlein im Jahre 1687 kamen am frühen Morgen die Buxheimer in einer Prozession dorthin, wo der Geistliche den Gottesdienst abhielt und beliebig predigte. Diese Wallfahrt dauerte bis ins Jahr 1780. Noch bis im Jahre 1830 soll diese Kapelle noch bestanden haben. Aus dieser Kapelle stammte ursprünglich die Figur des Heiligen Pankratius, die sich heute in der Tauberfelder St. Martin Kirche befindet. Aus diesem Grunde ist auf dem Deckengewölbe der St. Martin Kirche folgendes geschrieben:

Nach Erzählungen gibt es zur Figur des Hl. Pankratius folgende Legende: Vor mehr als 150 Jahren blieben die Pilger fern, weil die Wallfahrtskapelle vom Verfall bedrohte war. Infolgedessen sollte die aus dem Mittelalter stammende Figur zur Pfarrkirche nach Buxheim gebracht werden. Die Gläubigen bildeten eine Prozession und die Figur wurde auf einen mit zwei Pferden bespannten Wagen geladen. Als die Prozession an der St. Martin Kirche in Tauberfeld ankam, standen die Pferde plötzlich still wie angewurzelt und waren auch nicht mehr von der Stelle zu bewegen. Der Versuch, zwei weitere Pferde anzuspannen schlug ebenso fehl. Da erkannten die Gläubigen den Willen Gottes der Gestalt, dass die Pankratiusfigur in Tauberfeld bleiben sollte. Als man die Figur abgeladen und zur Kirche trug, setzten sich die Pferde mit einem Mal in Bewegung und zogen den leeren Wagen mühelos nach Buxheim.

Postgeschichte

Die Postgeschichte in Tauberfeld dauerte fast 100 Jahre und ist untrennbar mit dem Namen Dittenhofer und Meier verbunden. Als im Jahre 1895 die erste Eisenbahn ankam, hatte sich auch die Post gewandelt. Brachten früher pferdebespannte Kutschen aus Hitzhofen kommend das Postgut, so lieferte die Eisenbahn mit einem eigenen Postwagen die Zeitungen, Briefe und Pakete an. In einem eigenen Raum in der Bahnhofsstation wurden die Briefe sortiert.

Martin Meier jun.
bei seinem ersten Postgang 1958

Postbote Michael Dittenhofer

Am 16. Juli 1896 war Michael Dittenhofer als Hilfspostbote angestellt und Tauberfeld galt damals als Postort. Von hier aus wurden die Orte Buxheim mit Hessenhof - Reimboldsmühle - Abdeckerei - Moosmühle und auch Wolkertshofen mit Mühle versorgt. Dieser Weg von fast 20 Kilometern wurde von Michael Dittenhofer täglich zu Fuß zurückgelegt. In Tauberfeld wurde seinerzeit die Post von Ludwig Fürsich - Hausname: "Schaffa" Haus Nr. 20 - heute Kräuterstraße 7 - ausgetragen. Das Porto für einen Inlandbrief bis 20 Gramm kostete damals 3 Pfennig. Der Verdienst lag bei 2 Reichsmark am Tag, das gerade zum Überleben reichte. Im Haus Nr. 34 1/2 - heute Volchlinstraße 6 - war die Poststelle unterbracht. Buxheim hatte damals noch keine eigene Poststelle, so dass die Buxheimer bis 1934 ihre Briefe und Päckchen nach Tauberfeld bringen mussten. Im Jahre 1934 wurde die Landkraftpost eingeführt und zum Posttransport kam ein Opel Postauto zum Einsatz. Buxheim erhielt erstmals in diesem Jahr eine eigene Poststelle. Nach der Pensionierung von Michael Dittenhofer war vorübergehend Georg Hackner als Postbote eingesetzt. Anschließend übernahm der Wagnermeister Martin Meier die Poststelle. Im Oktober 1944 bis Kriegsende 1945 wurde der Postversand wegen Treibstoffmangels wieder auf die Schiene verlegt. Nach dem II. Weltkrieg lief alles wieder in geordnete Bahnen. Als 1957 der Postbote Martin Meier verstarb, übernahm sein Sohn Martin die Poststelle. Im Rahmen der Gebietsreform wurde auch das Postwesen geändert, so dass ab 1978 bei der Poststelle I in Buxheim der Posteingangs- und Zustelldienst zentralisiert wurde. Für die Tauberfelder Postkunden änderte sich zunächst nichts. Allerdings wandelte sich durch die Ausweitung der Dienste und die steigende Einwohnerzahl die Teilzeitstelle in eine Vollzeitarbeit um. Bis 1970 erfolgte die Postzustellung sogar an den wichtigen Feiertagen des Jahres. Nach dem Tod von Katharina Meier 1989 war Gertrud Heiß ständige Vertreterin des Posthalters. Nach dem Ausscheiden von Martin Meier im September 1990 ging die Postgeschichte Tauberfelds von 1896 bis 1990 zu Ende. Für Martin Meier waren die 33 Jahre seines Postdienstes ein schöner Beruf. Da die Zustellung weitgehend in der Mittagszeit erfolgte, hatte er mehrmals die Gelegenheit die Tischgebete mit zu beten. Aber dafür gab's auch ab und zu Kesselfleischessen und G'schlachters - auch von den kleinen Leuten.

Die Schwanksagung vom Wischenthaler Hansel

Neben dem versunkenen Bauernhof zwischen Tauberfeld und Möckenlohe, ereignete sich die Geschichte vom Wischenthaler Hansel im Wald von Tauberfeld nach Adelschlag. Im Wald, der heute "Westental" heißt, soll ein geheimnisvolles Wesen verborgen gelebt haben, ein kleines Männlein, das sich bei Einbruch der Dunkelheit im Wald umher trieb. Besonders die Wächter, die einst zur Verhütung von Hirschschäden aufgestellt waren, begegneten ihn da und dort oder hörten ihn rufen: "Hoi,hoi! Ich bin der Hansel vom Wischenthal, ich bin auf'm Hellerberg und überall, hoi, hoi! Das wollte einmal einer spottend nachsingen; allein er hatte es kaum begonnen, da verspürte er schon einen heftigen Schlag im Genick und das Männlein stand hinter ihm. Es sprach kein Wort, verfolgte aber dem ängstlichen Wanderer bis vor die nächste Ortschaft. Durch sein Schreien lenkte der Hansl manchmal die Aufmerksamkeit von Wanderern auf sich, die nachts durch den Wald zogen. Diesen trat er mit freundlichsten Mienen entgegen, ja zeigte sich sogar Dienstbeflissen, indem er ihnen eine Strecke weit Lasten tragen half. Öfter aber erbot er sich, einen Ortsunkundigen rasch und gut zu verführen. Rüstig ging er voraus: plötzlich war er jedoch verschwunden, der Gefoppte befand sich weitab vom rechten Weg und konnte schauen, wie er weiterkam. So galt der Wischenthaler als boshafter Wicht und Ängstliche mieden nachts sein Gebiet.

Brücke nach Buxheim


Die Eisenbahnbrücke kann auf eine lange Tradition zurückblicken. Als in der Nacht zum 1. Juni 2003 ein gigantischer Kran mit einer Tragkraft von 1100 Tonnen die alte Straßenbrücke abhob, da wurde ein Stück aus dem Jahre 1961 buchstäblich aus den Angeln gehoben. Diese alte Brücke war im Zuge der Elektrifizierung beim Bahnkilometer 96.927 der Bahnstrecke Ingolstadt - Treuchtlingen gebaut worden. Allerdings, die erste Brücke überhaupt, die in Tauberfeld entstand, stammte aus dem Jahre 1870. Die einst als Bahnunterführung und Wegüberführung konzipierte Steinbrücke war ein Gewölbemassiv, also eine Art Bogenbrücke. Sie wurde aus Bruchsteinen gemauert und mit Beton auf dem felsigen Baugrund fundiert. Die lichte Weite der Brücke betrug 9,34 Meter und hatte eine Höhe von 6,42 Meter mit einer Traglast von 23 Tonnen.

Die 3 Tragelemente der neuen Brücke, mit je einem Gewicht von 38 Tonnen, wurden Mitte September 2003 auf die Brückenwiderlager gehoben. Die Brücke ist auf eine Fahrbahnbreite von 6 Meter ausgelegt, und hat ein Tragfähigkeit von etwa 200 Tonnen. Damit ist das leidige Nadelöhr nach Buxheim beseitigt. Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit ist jetzt auch ein Fahrrad- und Fußweg angelegt worden. Die Einweihung erfolgte am 13. Juli 2004.

St. Martin Kirche Tauberfeld


Die Geschichte der St. Martin Kirche geht bis ins 12. Jahrhundert zurück. Der Hl. St. Martin kam aus der Fränkischen Glaubenverehrung die sehr volksnah war, so dass die meisten Gemeinden ihn als Kirchenpatron bekundeten. Wie in vielen Gemeinden des Bistums Eichstätt entstanden am Anfang Kirchen, die überwiegend aus Holz gezimmert waren. Bischof Otto weiht 1182 diesen Holzbau, der über 400 Jahre bestand.

Quellenverzeichnis:

Pfarrbuch der Gemeinde Buxheim
Heimgarten (Beilage der Eichstätter Volkszeitung 1935)
Das Keltische Jahrtausend
Aufzeichnungen von Gemeindeschreiber Josef Funk (Hausname: Zimmermann) +1965
Aufzeichnungen von Martin Meier sen.
Chronik der Gemeinde Buxheim
Franz Xaver Buchner, Bistum Eichstätt I
Kataster aus dem Jahre 1813
Eichstätter Kurier vom 20. Dez. 1997
Ein Dank gilt Archäologe Dr. Jochen Haberstroh und Dipl. Archivarin Doris Wittmann
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